12. März: Das Phantom von Opa – Die Burg – 18 Uhr

Das Phantom von Opa

Der Musikenegl nimmt Opa Webber zu sich. Gut für die Familie, denn Opa (Petter Bjallö) hinterlässt das große Erbe eines Musicalstars. Die Schwiegertochter (Ute Geske) hat es nur aufs Geld abgesehen, muss aber damit leben, dass der Weg dahin über die verhasste Katze Glitzerbella und auch nach Hakuna Matata führt. Dahin begleitet sie die handyabhängige Enkelin (Alexandra Kurzeja). Opa hat ein seltsames Testament hinterlassen. Da er sein Gebiss vergessen hat, muss er nochmal zurück kommen und geistert als das Phantom von Opa durch die unglaublich lustige Geschichte.

Die Kinder gehen in diesem Stück voll mit. Die Erwachsenen müssen es also auch lieben, und das machen sie auch. Großartiger Klamauk vom Paten der Familienmusicals Christian Berg, in dem die vier Schauspieler in bummelig 30 Rollen schlüpfen dürfen – mit Anspielungen quer durch die Musicallandschaft. Berg selbst spielt ebenfalls mit. Weitere Rollen – wie die Katze mit Federboa – übernehmen die liebevoll gemachten Puppen von Zuckerl’s Puppet Workshop. Sogar Tagesschausprecher Jens Riewa hat einen Sprecheinsatz. Regie übernehmen Berg und Bjallö gemeinsam.

Nach der Premiere im St. Pauli Theater letztes Jahr kommt dieses tolle Musical also den Familien entgegen, die es nicht auf den Kiez schaffen. Ein toller Spaß im übrigens architektonisch beeindruckenden Theater am Biedermannplatz. Die ehemalige Bugenhagenkirche wurde 1929 als ein Traum in Backstein erschaffen und 1992 unter Denkmalschutz gestellt. Es war eine besondere Kirche, die gut zu Barmbek gepasst hat. 2004 wurde sie jedoch aus Kostengründen entweiht, da die evangelische Kirche drei Gemeinden zusammen gelegt hat, und wird seitdem als Theater genutzt. So steht immer noch das Wort im Mittelpunkt.

Ort: Die Burg – Theater am Biedermannplatz
Zeit: 18 Uhr
Eintritt: ab 24,15 €

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