5. Februar: KZ-Häftlinge im Einsatz nach der „Operation Gomorrha“ – St. Thomas – 18 Uhr

KZ-Häftlinge im Einsatz nach der „Operation Gomorrha“

Der östliche Teil Hamburgs war besonders betroffen von den alliierten Bombenangriffen im Rahmen der „Operation Gomorrha“. In Hammerbrook, Rothenburgsort und Hamm-Süd machte der Feuersturm alles zunichte. Zur Beseitigung der Trümmer und Räumung von Blindgängern wurden Häftlinge des KZ Neuengamme eingesetzt. Sie mussten im Rahmen dieser gefährlichen Arbeit die meist fast völlig verkohlten Leichen aus den Trümmern bergen, Blindgänger entschärfen sowie Trümmer räumen und Stadtteile abriegeln. Überlebende Häftlinge berichten erschüttert von den Zerstörungen und den vielen Toten und sie bringen ihre damaligen zwiespältigen Gefühle zum Ausdruck: Einerseits klammheimliche Freude über die Schäden, die den Deutschen zugefügt wurden, andererseits tiefes Mitgefühl mit den Opfern. Der Vortrag von Katharina Hertz-Eichenrode (Mahnmal St.Nikolai) wird ergänzt durch einen 20-minütigen Film von Jürgen Kinter (Hamburg) mit Aussagen ehemaliger Häftlinge.

Ort: St. Thomas-Kirche Rothenburgsort
Zeit: 18-20 Uhr
Eintritt: frei

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