18. März: Taklerarbeiten für die PEKING – Hafenmuseum – 12-18 Uhr

Taklerarbeiten für die Peking im Hafenmuseum

Sie soll das Glanzstück des Deutschen Hafenmuseum werden, wenn die letztes Jahr aus dem New Yorker South Street Sea Port Museum nach Hamburg zurück gekehrte Viermastbark PEKING in der Peters Werft in Wewelsfleth restauriert worden ist. Auch die Takelage dieses historischen Frachtseglers, einer der Flying P-Liner wie die PASSAT in Travemünde, muss grundlegend restauriert wedern. Dem widmet sich ein 14-köpfiges Team aus Dänemark und Norddeutschland. Es geht um das stehende Guts, womit seemännisch die Drahtseile bezeichnet werden, die für das Festhalten der Masten benötigt werden. Dabei greift das Takler-Team auf traditionelle Techniken zurück, wie sie heute nur noch selten zum Einsatz kommen. Diese traditionellen Taklerarbeiten sind in dieser Dimension aktuell wohl einzigartig in Europa und haben in diesem Umfang das letzte Mal bei der Restaurierung der PASSAT vor einigen Jahrzehnten stattgefunden.

Das Hafenmuseum präsentiert eine einmalige Sammlung zum Güterumschlag im größten deutschen Hafen, zum Hamburger Schiffbau sowie zur Schifffahrt auf der Elbe und im Hafen. Wer Geschichte und Entwicklung dieses Hafens hautnah erleben möchte, ist im Museum in den 50-er Schuppen genau richtig. Es war eine Außenstelle des Museum der Arbeit, ist aber durch einen Beschluss des Bundestages 2015 zum Deutschen Hafenmuseum aufgewertet worden. Dafür gab es 120 Million, alleine 26 Millionen davon für die PEKING. Die zukünftigen Betriebskosten werden von Hamburg getragen.

Ort: Hafenmuseum
Zeit. 12 – 18 Uhr
Eintritt: 5 €

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