30. Oktober: Carillon-Konzert – Mahnmal St. Nikolai, 12 Uhr

Carillon-Konzert

Turmglockenspiel. Auf dem Carillon spielt Gudrun Schmidtke. Wer das nicht kennt: Das ist das Turmglockenspiel aus der französischen Komödie „Willkommen bei den Sch`tis“.

Ein Carillon ist ein Glockenspiel, das über eine Klaviatur entweder durch einen Spieler, den Carilloneur, oder mechanisch gespielt wird. Im 17. Jahrhunderts waren Carillons an Kirchtürmen in Europa eine beliebte Mode: Auch die Hauptkirche St. Nikolai verfügte seinerzeit über ein imposantes Glockenspiel mit 25 Glocken. Es bediente zwei vollständige Oktaven und spielte täglich zweimal eine halbe Stunde lang zur Freude von Passanten in der Innenstadt.

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In Anknüpfung an diese alte Tradition hat das Mahnmal St. Nikolai 1993 die Installation eines Carillons am Turm der Kirchruine initiiert. Das aus großzügigen privaten Spenden finanzierte Carillon fand seinen Platz an der Stelle am Kirchturm, wo vor der Zerstörung der Kirche 1943 die Orgel ihren Platz hatte. Vom Gelände des ehemaligen Kirchenschiffes aus frei einsehbar hängen hier nun 51 Glocken mit einem Gesamtgewicht von 13 Tonnen. Der chromatische Tonumfang beträgt mehr als vier Oktaven, womit das Carillon von St. Nikolai eines der größten Deutschlands ist.

Ort: Mahnmal St. Nikolai
Zeit: 12 – 12.30 Uhr
Eintritt: frei

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