Hamburger Berg

Mit Anstand auf dem Hamburger Berg saufen: Ihr startet im Sorgenbrecher, nicht vor 10 Uhr. In diesem Schlauch verkehren nur gute Menschen, wenn man den Musikgeschmack der Verantwortlichen zwischen Indie, Elektro, vergangenen und zukünftigen Zeiten als Maßstab nimmt. Dann schwenkt man nach rechts ins punklastigere In Exile, direkt um die Ecke auf der Simon-von-Utrecht-Straße, oder nach links ins rockigere Lunacy, wieder auf dem Berg, oder beides. Im Lunacy könnte man auch mit dem Kickern beginnen. Getanzt wird spätestens in Rosi`s Bar gegenüber (extreme musikalische Bandbreite möglich, aber nie Schrott) oder im Ex-Ex-Sparr (Berg 4), wenn es um indielastige Rockmusik und Kickern geht. Wer jetzt bereit ist für kompromisslose Trinkkultur mit einem klaren Ziel, geht noch ein paar Schritte weiter in den wirklich nicht hippen Goldenen Handschuh. Nach unseren Berechnungen müsste es das gewesen sein. Im Grunde könnt Ihr Euch jetzt auf den Hamburger Berg fallen lassen und werdet von den minütlich patrouillierenden Taxis aufgelesen. Verzweifelten bleibt jetzt nur noch, den Berg verlassend, sich heldenhaft links die Reeperbahn entlang bis hinter die Boutique Bizarre zu schleppen und das Drama im immer geöffneten Clochard zu beenden. Der Moment für ein dort erhältliches Schmalzbrot ist nun besonders gut oder besonders schlecht für die Konsitution. In Hamburg sagt man Tschüss …

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